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Logopädie für Kinder in Langenhagen:Wenn Ihr Kind noch nicht so spricht wie andere

Kinder entwickeln Sprache in ihrem eigenen Tempo. Aber nicht jede Verzögerung wächst sich aus. Wir schauen genau hin, ordnen ein und begleiten Sie ab dem Alter von 2 Jahren.

Logopädin am Therapietisch mit bunten Fingerpuppen an der Hand

Wann sollten Eltern hinschauen?

Keiner dieser Punkte ist für sich genommen ein Befund. Aber jeder ist ein guter Grund, einmal nachzufragen.

Mit 2 Jahren unter 50 Wörter

Die meisten Kinder sprechen mit 24 Monaten rund 50 Wörter und beginnen, zwei davon zu verbinden. Deutlich weniger nennt man Late Talker.

Laute fehlen oder werden ersetzt

„Tanne“ statt „Kanne“, „Fisch“ wird zu „Tisch“. Bis zu einem gewissen Alter normal, danach behandlungsbedürftig.

Fremde verstehen Ihr Kind nicht

Wenn Erzieherinnen oder Großeltern regelmäßig nachfragen müssen, obwohl Sie selbst alles verstehen.

Stottern über sechs Monate

Kurze Unflüssigkeiten gehören zur Entwicklung. Hält das Stottern länger an oder leidet Ihr Kind darunter, sollten Sie es abklären lassen.

Was wir behandeln

Jeder Fachbegriff hier hat eine Alltagsbedeutung. Klappen Sie ihn auf.

Sprachentwicklungsverzögerung und -störung
Der häufigste Grund, aus dem Kinder zu uns kommen. Wortschatz, Grammatik, Satzbau oder Sprachverständnis entwickeln sich langsamer als erwartet. Wir behandeln alle Ausprägungen, mit und ohne Behinderung.
Late Talker: Sprachentwicklung ab 2 Jahren
Etwa die Hälfte der spät startenden Kinder holt den Rückstand von allein auf, die andere Hälfte nicht. Welches Kind zu welcher Gruppe gehört, lässt sich mit zwei Jahren nicht sicher vorhersagen. Deshalb schauen wir früh hin.
Myofunktionelle Störung (Schluckfehlfunktion)
Die Zunge liegt beim Schlucken falsch und drückt gegen die Zähne. Häufig fällt das in der kieferorthopädischen Behandlung auf. Ohne Therapie wandern die Zähne nach der Spange wieder zurück.
Stimmstörung im Kindesalter
Dauerhaft heisere, raue oder gepresste Stimme, oft durch zu lautes Sprechen oder Schreien. Wir arbeiten daran, wie die Stimme im Alltag eingesetzt wird.
AVWS: auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung
Das Kind hört gut, kann Gehörtes aber schlecht verarbeiten: Ähnliche Laute werden verwechselt, im lauten Klassenraum geht viel verloren. Wirkt sich stark auf die Schule aus.
Nasalitätsstörung (Rhinophonie)
Die Sprache klingt dauerhaft näselnd, etwa nach einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Wir arbeiten an der Steuerung des Luftstroms zwischen Mund und Nase.
Therapie bei Down-Syndrom
Sprache, Mundmotorik und Kommunikation gezielt fördern, von den ersten Gebärden bis zur Lautsprache. Mehrere Kolleginnen bei uns haben dafür eigene Fortbildungen absolviert.
Unterstützte Kommunikation (UK)
Für Kinder, die (noch) nicht sprechen können: Gebärden, Symbolkarten oder Sprachcomputer. UK ersetzt die Lautsprache nicht. Sie nimmt den Druck und ist oft der Weg dorthin.
Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED)
Das Kind weiß, was es sagen will, aber die Planung der Sprechbewegungen gelingt nicht zuverlässig. Dasselbe Wort klingt jedes Mal anders. Braucht eine sehr spezifische Therapie mit vielen Wiederholungen.

Beim ersten Termin bleibt ein Elternteil dabei

Wie es danach weitergeht, entscheiden wir gemeinsam, je nach Bedürfnis Ihres Kindes und Störungsbild. Viele Kinder arbeiten nach kurzer Zeit lieber allein, andere brauchen Sie länger im Raum. Beides ist in Ordnung.

Unsicher, ob eine Therapie nötig ist? Fragen Sie uns.

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